Neuer Job, neue Stadt, neues Leben

15.01.2018

Hallo liebe Leser/innen, ich bin Benjamin und habe im September 2017 zusammen mit Evelyn meine Ausbildung bei der WOGEDO begonnen.

Hallo liebe Leser/innen,

 

ich bin Benjamin und habe im September 2017 zusammen mit Evelyn meine Ausbildung bei der WOGEDO begonnen.

 

Als ich noch Schüler war, konnte ich mir eine Ausbildung schlecht vorstellen. Es wird überall geschrieben, was Inhalt dieser Ausbildung ist, aber was passiert wirklich?!

 

Zunächst einmal möchte ich euch auf meinem Weg zu dieser Ausbildung bzw. zur WOGEDO mitnehmen. Ich habe ein Jahr als Au-pair in den USA gearbeitet und das hat mir viel Zeit gegeben, um über meine Zukunft nachzudenken. Ich wollte auf keinen Fall wie die meisten Menschen mein ganzes Leben lang im Büro verbringen. Meine ideale Vorstellung war es, unbedingt mit Menschen zu arbeiten und einen abwechslungsreichen Tag zu haben. Ich glaube, wenn ihr auf unserem Blog gelandet seid, dann ist euch das genauso wichtig, oder?

 

Also habe ich mich hier beworben und den Ausbildungsplatz bekommen. Naja, ok, ganz so leicht war es nicht, aber ein Bericht über das Einstellungsverfahren hat einen eigenen Blogbericht verdient. Also wenn ihr Lust darauf habt, dann lasst es mich doch bitte wissen!

 

Ich muss euch ehrlich gestehen, dass die Zeit im Flug vergangen ist. Es kommt mir wie gestern vor, ich wurde allen vorgestellt und verbrachte meine ersten Tage am Empfang. In der Zeit vor dem Beginn der Ausbildung habe ich dem ersten Arbeitstag relativ gelassen entgegen gesehen. Aber als es dann am ersten Tag soweit war, war ich schon nervös. Versteht man sich mit den Kollegen? Wie ist die andere Auszubildende? Muss ich für meine Kollegen Kaffee kochen?- und viele weitere Fragen habe ich mir gestellt... Ich kann euch aber sagen, bisher bin ich echt überrascht wie zufrieden ich mit der Ausbildung bin. Meine Ängste waren unberechtigt. Außerdem kam für mich ja noch hinzu, dass ich umgezogen bin, jetzt alleine wohne und sich für mich eine ganz neue Lebenssituation ergeben hat. Mit so vielen Dingen muss man erstmal klar kommen und es ist ganz normal, dass es ein wenig Zeit braucht bis alles glatt läuft. Also auch wenn ihr nicht in Düsseldorf wohnt, würde ich euch trotzdem echt raten die WOGEDO als Ausbildungsbetrieb in Betracht zu ziehen.

 

Zurück zur Arbeit: Am Empfang wurde mir die ganze WOGEDO-Welt von Sabrina Uhlenbroch, die auf dem Foto oben in der Mitte zu sehen ist, erklärt. Dadurch wurde mir klar, was dieses Unternehmen für ein interaktives Konstrukt ist. Täglich werden hier hunderte Briefe und E-Mails losgeschickt und mindestens genauso viele Mieter oder künftige Mieter rufen hier an und benötigen unsere Hilfe. Aber es wird nicht nur mit den Kunden gesprochen. Auch für unsere Kollegen ist der Empfang eine extrem wichtige Schnittstelle, die die gesamte Kommunikation im Haus steuert. Dort werden auch die Anrufer mit den Kundenbetreuern verbunden. Es wird aber nicht nur auf dem telefonischen Wege am Empfang gearbeitet. Es kommen auch viele Leute persönlich mit diversen Anliegen vorbei. Ob jemand eine Wohnungsgeberbestätigung möchte oder ein Mitglied seine neue Adresse angeben will, vieles wird direkt bei uns erledigt. Das war direkt ein toller Eindruck für mich, da es mir ja besonders wichtig war mit Menschen zu arbeiten!

 

Den anderen Teil meiner Zeit habe ich im Sozialmanagement verbracht. Das Sozialmanagement ist ein sehr wichtiges Instrument einer Wohnungsgenossenschaft. Im Unternehmen wird ja eigentlich eher kaufmännisch oder technisch auf alles geguckt, aber durch das Sozialmanagement kommt noch eine soziale Komponente hinzu. Wenn Mieter Probleme haben, egal ob es persönliche Probleme oder Differenzen mit anderen Mietern sind, wirken sich diese meist direkt auf das Mietverhältnis aus. Und da kommt das Sozialmanagement in’s Spiel: Wir als Genossenschaft wollen unseren Mietern nämlich nicht nur Wohnraum bieten, sondern ein zu Hause in dem sie sich gerne aufhalten und helfen deshalb in allen Lebenslagen weiter.

 

Ich muss gestehen, im Sozialmanagement wird einem echt viel Abwechslung geboten! Es werden die Komponenten soziales Handeln, Mietrecht und Menschenkenntnisse verknüpft. Das macht es auch sehr anspruchsvoll!

 

So, ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick geben!

 

Bis zum nächsten Mal, 

euer Benjamin!