Die Sibirische Kälte kommt - die Schimmelgefahr steigt
Um zu gedeihen, braucht Schimmel Feuchtigkeit. Luftfeuchte kann bei hohen Werten an kalten Oberflächen zu Wasser kondensieren, eine ideale Bedingung für den Schimmel. Geben Sie dem Schimmel keine Chance. Lüften Sie die feuchte Luft, die beim Kochen, Baden, Duschen, Atmen und schwitzen in jeder Wohnung entsteht, doch einfach weg. Jetzt im Winter funktioniert das besonders gut.
Die Möglichkeit, durch Lüften Feuchtigkeit aus dem Raum zu entfernen, beruht darauf, dass Luft abhängig von der Temperatur unterschiedliche Mengen Wasserdampf aufnehmen kann.
Warme Luft enthält bei gleicher relativer Feuchte viel mehr Wasser als kalte Luft. Kalte Außenluft im Winter enthält wenig Wasser, auch wenn ihre relative Feuchte hoch ist.
Kalte Außenluft, die beim Lüften in den Innenraum gelangt, nimmt beim Erwärmen Feuchtigkeit auf, die mit der erwärmten Luft wieder nach außen abgeführt wird. Bei sehr kalter Außenluft kann im Innenraum - selbst bei Regenwetter - durch Lüftung eine Austrocknung erzielt werden. Je kälter die Luft ist, desto mehr Wasser kann sie beim Erwärmen aufnehmen.
Daher kann im Winter durch Lüften mit kalter Außenluft mehr Feuchtigkeit aus einem Raum entfernt werden als im Sommer.
Wichtig: An Außenwänden sollten, vor allem bei „kalten“ Wänden, keine Möbelstücke, Bilder oder schwere Gardinen unmittelbar an die Wand gestellt bzw. daran aufgehängt werden. Als Richtschnur kann ein Mindestabstand von ca. 10 cm gelten.
Quelle: Umweltbundesamt
Möchten Sie mehr über dieses Thema erfahren, dann besuchen Sie uns bei unserer nächsten Wohnklimarunde am 26. April 2012. Veranstaltungsort ist der Gemeinschaftsraum in der Rudolf-Breitscheid-Straße 24/26 in Düsseldorf-Garath.
Anmeldung bei Hildegard Krekelmann unter
krekelmann@wogedo.de
Telefon 0211 22900-77 oder
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